High Yield/Dividend Depot

High Yield/Dividend (Muster-)Depot - mit dem Ziel einer hohen Ausschüttung bei gleichzeitigem Kapitalerhalt

Es werden nur Investments verwendet, die in den "Ausschüttungsquoten von ETFs" gelistet sind. Mehr zum Depot im Beitrag "Start des High Yield Depots".
Weitere Erläuterungen und Hintergrundinformationen zu diesem Muster-Depot in den Ausgaben des Newsletters und etwa einmal pro Quartal als separaten Blog-Artikel.

+++  Gesamt-Rendite 2016: +16,0%  +++
+++  Gesamt-Rendite 2015: -1,0%  +++
+++  Gesamt-Rendite 2014: +12,9%  +++
+++  Gesamt-Rendite 2013: +1,1%  +++
+++  Gesamt-Rendite 2012: +13,4%  +++

Stand 27.03.2017
  • Start: Anfang Juli 2011
  • eingesetztes Kapital: 14.000 Euro (+ einmalige Gebühren von ca. 240 €)
  • gesamte Ausschüttungen von Zinsen und Dividenden in zurückliegenden 12 Monaten: 940,45 
  • gesamte Ausschüttungen von Zinsen und Dividenden: 4488,37 €
  • aktuelle Ausschüttungsrendite (zurückliegende 12 Monate): 6,7% p.a.


Ein Vergleich mit anderen Investments (in Klammern Veränderung zum Vormonat)
    • aktuelle Gesamt-Rendite High Yield/Dividend Depot (seit 01.07.2011) (Kursveränderung + Ausschüttung): +46,9% (-1,1)
    • aktuelle Gesamt-Rendite ARERO - der Weltfonds (seit 01.07.2011): +36,7% (-1,3)
    • aktuelle Gesamt-Rendite PORTFOLIO TR INDEX ETF (seit 01.07.2011): +42,2% (-0,8)
    • aktuelle Gesamt-Rendite MSCI ACWI (seit 01.07.2011): +73,1% (-1,9)
    • aktuelle Gesamt-Rendite Aktien(50%)/Anleihen(50%)-Mix (seit 01.07.2011): +58,6% (-1,2)
    • aktuelle Gesamt-Rendite Gold (in US-Dollar) (seit 01.07.2011): -19,2% (+0,7)
    • aktuelle Gesamt-Rendite Tagesgeldkonto (1,5% p.a.) (seit 01.07.2011): +8,7% (+0,128)

    Zum derzeitigen - permanent aktualisierten - Status des High Yield/Dividend Muster-Depot klicken Sie bitte hier. Quelle: www.comdirect.de
    eingesetztes Kapital (rot), Reinvestitionen (hellgrün)
     und akkumulierter Ertrag (dunkelgrün) - Stand März 2017


    Das High Yield/Dividend Depot ist lediglich ein Teil eines vollständigen Vermögensportfolios, da hier der Fokus auf hochausschüttende Aktien und Anleihen liegt. Wie Sie diese hier besprochene würzige Beimischung von Investments in ein vollständiges und erfolgreiches Vermögensportfolio integrieren, lernen Sie in der Passiver Geldfluss Academy. Nutzen Sie den derzeit noch günstigen Einstiegspreis.
    In der Passiver Geldfluss Academy erhalten Sie umfangreiches Wissen zum Aufbau eines profitablen Welt-Portfolios




    jährliche Ausschüttungsrendite (gleitend) - Stand März 2017

    Gesamt-Rendite (Ausschüttungen+Kursveränderung) - Stand März 2017

    Verteilung der Anlageklassen (Asset Allocation) im
    High Yield/Dividend Depot - Stand März 2017

    Wenn Sie noch mehr Informationen zu den hier aufgeführten und zahlreichen weiteren Investments haben möchten, dann habe ich eine gute Nachricht. Sie haben die Möglichkeit, auf einen Blick zu sehen, in welchem Monat und in welcher Höhe von einem Investment des Muster-Depots in der Vergangenheit (ab 2011) eine Ausschüttung erfolgt ist. Die Übersicht erhalten Sie Excel-Datei. Damit haben Sie folgende Vorteile:
    • Häufigkeit und Höhe der Ausschüttung von zahlreichen ETFs auf einem Blick (jährlich, Beginn 2011)
    • konkreter Wert der jeweiligen Ausschüttung in Euro pro ETF-Anteil
    • Gesamtausschüttung eines Jahres und durchschnittlicher Kurswert im Überblick
    • Rendite (Ausschüttung + Kursveränderung) direkt nebeneinander
    • voraussichtliche nächste Ausschüttung
    • Direkt-Verlinkung des Investments zur jeweiligen Webseite für weitere Informationen sowie zur Kursübersicht
    • große Auswahl von über 60 ETFs, mit Ausschüttungrendite häufig über 5,0%, teilweise um 10% p.a.
    • derzeit 17 ETFs mit einem monatlichen Ausschüttungsintervall
    • direkter Vergleich der Ausschüttung mit dem Ertrag des Vorjahres
    ETF Rendite Premium - alle wichtigen Informationen zu ETFs mit einer
    hohen Ausschüttung auf einem Blick zum Download 
    "ETF Rendite Premium" als Excel-Datei


    Die Aktualisierung der Excel-Datei ETF Rendite Premium erfolgt mindestens einmal monatlich. Damit Sie auch sichergehen können, die Datei mit frischen Daten zu erhalten, schreibe ich das Aktualisierungsdatum  hier an dieser Stelle immer dazu.

    23. März 2017


    Hinweis: Das High Yield/Dividend Depot ist lediglich ein Teil eines vollständigen Portfolios. Auf der Seite "Asset Allocation Profit" haben Sie die Möglichkeit sich mehrere Beispiele einer vollständigen Verteilung von Anlageklassen anzuschauen. Zusätzlich gibt es dort explizite Risikoabschätzungen der ausgewählten Asset Allocation.

    Hinweis: Zusätzlich zum High Yield/Dividend Depot ist nun das Dividenden-Aristokraten Depot gestartet. Dort werden einige Einzel-Aktien ins Depot geholt, deren Dividendenausschüttung seit einigen Jahren angestiegen oder zumindest nicht gekürzt worden ist.

    Neu: Mit dem ETF-Dividenden-Tool erhalten Sie ein Depotverwaltungstool für Ihre Dividenden-ETFs


    Nicht vergessen: Registrieren Sie sich für den kostenlosen Newsletter und erfahren Sie mehr zu den Themen "passives Einkommen", "Vermögensaufbau" sowie rund um das Blog "finanziell umdenken!".

    Wichtiger Hinweis:
    Ich weise auf den unten stehenden Haftungsausschluss hin. Zwar stelle ich hier einige Finanzprodukte vor, aber dies geschieht, weil ich Sie für interessant halte. In einigen bin ich investiert, in anderen nicht. Alle hier vorgestellten Finanzprodukte haben eine gewisse Mindestgröße und der Kurs lässt sich nicht durch den Kauf oder Verkauf von einigen wenigen Investoren beeinflussen.
    Wertpapiere jeglicher Art beinhalten ein nicht unerhebliches Risiko von größeren Schwankungen. Dies sollte bei einer eventuellen Anlage in diese Produkte einkalkuliert werden.

    Kommentare:

    1. Hallo Lars!

      Den US78464A4177 bekomm ich bei ING-Diba nicht rein!

      Ansonsten gut aufgestellt!

      Gruß

      Mike

      AntwortenLöschen
      Antworten
      1. Hallo Mike,

        z.B. bei der comdirect kann man den ETF kaufen. Zwar nicht online über die Order-Maske, aber wenn man sich dort telefonisch meldet.

        Danke! VG
        Lars

        Löschen
    2. Hallo,

      gibt es überhaupt ETFs die monatlich oder quartalswiese ausschütten?
      Ich bin am überlegen ob ich mein aktives Depot in ein passives Dividendendepot umgestalte. Zumindest tendiere ich dazu. In meinem Depot befindet sich eine mehr als doppelt so hohe Summe als hier in diesem Depot.
      Auch ist die Strategie von dem Blog Finanzielle Freiheit sehr interessant.
      Im übrigen bin ich sehr oft im www.wertpapier-forum.de unterwegs.
      Es gibt dort die Möglichkeit sein Depot/Musterdepot zu veröffentlichen, das könntest du dort auch machen.

      Gruß
      Anleger

      AntwortenLöschen
      Antworten
      1. Hallo Anleger,

        die weitaus meisten der ETFs hier im Depot schütten mehrfach pro Jahr aus. Daher kann ich auch einmal pro Monat eine Aktualisierung vornehmen.

        Schaue mal hier, auf der Seite Ausschüttungsquoten von ETFs findest Du auch die Info, ob ETFs monatlich oder quartalsweise ausschütten.

        VG
        Lars

        Löschen
      2. Noch eine kleine Ergänzung. Ich schau mich auch gelegentlich im Wertpapier-Forum um. Allerdings belasse ich mein Muster-Depot lieber hier. Ich weiß, dass auch einige Leser des Forums den Weg hierher finden.

        Löschen
    3. Hallo Lars,

      könntest du mir kurz die Vor -und Nachteile der passiven Dividenanlage nennen?
      Warum nutzt du keine thesaurierende Fonds?
      Die Ausschüttungen legst du doch auch wieder an, ist das dann nicht das gleiche?

      Gruß
      Anleger

      AntwortenLöschen
      Antworten
      1. Hallo Anleger,

        Die Grund-Idee hier ist ein regelmäßiges und möglichst hohes passives Einkommen zu erzielen. Daher scheiden thesaurierende Fonds hier aus. Sie generieren erst Einkommen, wenn man Anteile verkauft. Bei Ausschüttenden kauft man mit den Dividenden neue Anteile dazu und erhöht somit im Laufe der Zeit das passive Einkommen (man hat ja im Laufe der Zeit mehr Anteile). Das funktioniert allerdings merklich erst bei etwas größeren Geldbeträgen ab dem höheren vierstelligen Bereich.

        Zudem sind Dividenden-Aktien insgesamt gefragter. Denn in anderen Ländern (wie z.B. USA) gehören Dividenden von Aktien zur Altersvorsorge dazu. Ich weiß, in Deutschland passen Aktien und Altersvorsorge bei den meisten nur schwer zusammen.

        Hohe Ausschüttungen liefern vor allem die etwas "riskanteren" Investments. Die Idee dahinter ist eine Vielzahl von riskanteren Investments in einem ETF zu bündeln. So fällt ein Ausfall von einem Unternehmen kaum ins Gewicht.

        Passiv deshalb, um Gebühren zu sparen. Aktiv gemanagte Fonds sind für 1 bis 3 Jahre durchaus mal besser als passive. Aber darüber hinaus machen Fondsmanager irgendwann einmal Fehler oder ihr System ist überholt.

        Über die Vor- und Nachteile haben wir hier gerade in den letzten 2-3 Monaten häufiger diskutiert. Stöber einfach ein bißchen durch einige Kommentare.

        VG
        Lars

        Löschen
    4. Du nutzt doch aber dein passives Einkommen nicht andersweitig, du investierst es wieder in Fonds. Das ist nichts anderes als thesaurierend. Denn bei thesaurierenden Fonds wird die Ausschüttung direkt wieder in Fondsanteile des gleichen Fonds investiert. Du bekommst also mehr Fondsanteile. Was man natürlich nicht hat, ist der Effekt, das man regelmäßig Geld auf dem Konto gut geschrieben bekommt.

      AntwortenLöschen
      Antworten
      1. Ich hatte früher thesaurierende Fonds. Da habe ich nie mehr Anteile erhalten, dafür gibt es keinen Abschlag vom Kurswert bei der Dividendenausschüttung, da diese - wie Du ja sagst - gleich wieder im Fonds investiert werden (real gibt es einfach keine sichtbare Ausschüttung, d.h. es ändert sich einfach nichts).

        Ab welchem Zeitpunkt Du bei ausschüttenden ETFs nicht wieder reinvestierst, kannst Du selbst entscheiden. Wenn Du möchtest kannst Du auch die Hälfte reinvestieren und die andere Hälfte für den Konsum nutzen. Im Laufe der Zeit kannst Du die Rate für Reinvestitionen gegen 0% laufen lassen.

        VG
        Lars

        Löschen
    5. Hallo Lars,

      wie machst du es mit dem Thema Steuern? Denn in den Fonds sind viele ausländische Aktien vorhanden und bei Ausschüttungen fällt Quellensteuer an. Holst du dir diese mit Hilfe eines Steuerberater wieder zurück? Durch die Quellensteuer schrumpft die Dividendenrendite doch um einiges oder?

      Grus
      Anleger

      AntwortenLöschen
      Antworten
      1. Hallo,
        15% Quellensteuer werden einbehalten, der verbleibende Rest bis zur üblichen Höhe der Abgeltungssteuer von knapp über 25% (ohne Kirchensteuer) wird an den deutschen Fiskus abgeführt. Ich konnte bislang keine Doppelbesteuerung feststellen, ist übrigens einer der Vorteile bei ETFs.

        VG
        Lars

        Löschen
    6. Hallo Lars,

      der Dax und die restliche Welt sind die Aktien wieder auf einem Hohen Wert.

      Die Frage ist, lohnt sich der Einstig noch? Schichtest du das Depot meinchmal um?

      AntwortenLöschen
    7. In der Tat, die meisten Aktien-Indizes sind seit 2009 wieder gut gelaufen. Niemand weiß wirklich wie es in der nächsten Zeit weitergeht. Aber ein übergeordneter Antreiber für Aktien-Indizes sind niedrige Leitzinsen. Auch in einigen Schwellenländern wurden zuletzt Zinsen gesenkt. Von daher dürfte das Aktien-Umfeld insgesamt vorerst recht positiv sein.

      Um schlechte Einstiegszeitpunkte zu vermeiden sollte man vorhandenes Kapital immer im Tranchen investieren, nicht alles auf einmal.

      Die Wertpapiere im Muster-Depot sind als "buy-and-hold" gedacht und es wird vor allem wert auf eine regelmäßige und hohe Ausschüttung gelegt. D.h. möglicherweise wird mal ein ETF gegen einen anderen ausgetauscht, aber nicht wegen der aktuellen Börsenlage. Sobald mir neue, gute und zum Depot passende ETFs über den Weg laufen, werde ich das aktuelle Depot aufstocken. Die in Frage kommenden ETFs sind aber bereits alle auf der Seite mit den Ausschüttungsquoten gelistet.

      VG
      Lars

      AntwortenLöschen
      Antworten
      1. Hallo Lars,

        ich lese seit ich vor ca. 2 Monaten durch Zufall auf deinen Blog gestoßen bin mit großer Begeisterung fast alle Artikel. Mir ist allerdings etwas noch nicht ganz klar.

        Zunächst zu meiner Person: ich bin 24 und bald fertig mit meinem Masterstudium und werde aller Voraussicht nach einen Job bekommen, der ab dem Einstieg deutlich über dem deutschen Durchschnitt liegt. Jetzt hatte ich das große Glück Eltern zu haben, die mir nicht nur einen vernünftigen Umgang mit Geld beigebracht haben, sondern auch noch ab meiner Geburt einen monatlichen Betrag gespart und für mich angelegt haben. Seit einigen Jahren kann ich selbst über dieses Geld verfügen und habe mir ein Depot angelegt in dem sich hauptsächlich Fonds befinden.
        Aufgrund der aktuell sehr guten Marktsituation bin ich mit dem Depot auch deutlich im Plus, aber die Zusammenstellung ist aus meiner Sicht eher beliebig. Ich habe auch schon ein wenig mit Einzelaktien und Bonuszertifikaten experimentiert (und mir auch schon die Finger verbrannt, aber das gehört wohl zu jedem Lernprozess dazu :D).

        Vom ersten Tag an, an dem ich mich durch Deinen Blog geklickt habe, habe ich gemerkt, dass die Argumente, weshalb man sich einen kontinuierlichen Cashflow aufbauen sollte absolut nachvollziehbar und logisch für mich waren und sind und, dass ich mein bestehendes Depot gerne umbauen möchte, sodass ich mir meinen eigenen zusätzlichen Cashflow aufbauen kann.
        Der nächste Schritt war dann, dass ich mir Dein Sparpaket XL gekauft habe, um mir nochmal durchzulesen, wie eine mögliche Asset Allocation aussehen könnte und um mir aus der ETF-Rendite-Datenbank die dazu passenden ETF´s herauszusuchen.

        Soweit, so gut. Ich habe alle Klassen abgedeckt, meist mit 2-3 verschieden ETF´s um nochmal zusätzlich das Risiko zu streuen. Ich habe mich dabei recht eng an Deinem Beispiel entlang gehangelt und darauf geachtet, dass keine Position <1000€ ausfällt, da man ja für jede Order immerhin noch Gebühren zahlen muss.
        Meine Strategie dahinter ist, dass ich für die Klassen feste Anteile an der Gesamtinvestitionssumme festgelegt habe und nach einem festen Zeitintervall (bin jetzt erst mal von quartalsweise ausgegangen) durch Zukauf mit frischem Geld und den bis zu diesem Zeitpunkt erhaltenen Dividenden die ursprüngliche Verteilung wieder herstellen will. (1/2)

        Löschen
      2. Jetzt musste ich weit ausholen für meine eigentlichen Fragen, aber ich denke, dass gerade der Hintergrund bei dem Aufbau von langfristigem Vermögen eine wichtige Rolle spielt. Also hier die Fragen:

        1. Wie geht man am Geschicktesten vor, wenn man ein bestehendes, nicht auf Dividenden ausgerichtetes Depot in ein Dividendendepot umbauen will?
        Ich bin mit allen (bis auf ein) Investments dieses Depots deutlich im Plus.
        Szenario A: ich verkaufe sofort das gesamte Depot (immerhin sind die Kurse gerade hoch) und kaufe mir direkt vom gesamten frei gewordenen und im neuen Depot eingeplanten Geld die für die AA benötigten ETF´s.(Vorteil: AA sofort richtig, Depot kann sofort beginnen regelmäßig Geld für mich auszuspucken, Nachteil: möglicherweise kaufe ich aktuell das ganze Depot zu einem überhöhten Preis)
        Szenario B: Ich verkaufe alles sofort und kaufe erstmal von einem Viertel des Geldes die ETF´s und das wiederhole ich quartalsweise und bin dann in genau einem Jahr so investiert, wie ich es jetzt geplant habe. (Vorteil: das könnte das Risiko verringern jetzt alles zu überhöhten Preisen zu kaufen, Nachteil: durchschnittlich die Hälfte des Geldes liegt rechnerisch praktisch zinsfrei als liquide Mittel ungenutzt herum)
        Szenario C: Ich tausche nach und nach einzelne Posten aus und kaufe dann entsprechend die einzelnen Posten des neuen Depots komplett (Vorteil: Geld liegt nicht ungenutzt rum, Nachteil: im Ersten Jahr stimmt die AA vorne und hinten nicht und die korrigiert sich erst mit dem letzten Verkauf/Kauf, und ich könnte wieder zu überhöhten Preisen kaufen.)

        2. Sollte ich, wenn das Dividendendepot einmal steht Käufe/Verkäufe (wenn ich zB. ETF´s austauschen will) auch nur in dem vorher festgelegten Zeitintervall durchführen?

        Kleine Info am Rande: Das Gesamtvolumen (inkl. 10.000€ Liquidität für finanziellen Schutz) beträgt aktuell ca. 40.000€.
        Die Asset Allocation, die ich aktuell vorgesehen habe hat im letzten Jahr laut deiner Datenbank eine Dividendenrendite von 5,53% erbracht (da sind schon die liquiden Mittel mit 0% Dividende mit drin). Wenn ich dieselben Werte für das nächste Jahr annehme, also sogar die voraussichtlichen Dividendensteigerungen außer Acht lasse ergibt sich für meinen Fall eine meiner Meinung nach beachtliche durchschnittliche Netto-Monatsauszahlung von etwas über 100€. Das ist für einen Studenten schon verdammt viel! :)
        Ach ja: mittelfristiges Ziel: mindestens 30% des Monatsnettos aus nichtselbstständiger Arbeit, welches bald kommen wird, für den Vermögensaufbau sparen und investieren. und mit Anfang 30 möchte ich mir um meinen Anteil für die Miete keine Gedanken mehr machen müssen. :)

        Ich hoffe, dass du trotz des ewig langen Beitrags deine Meinung dazu kundtun wirst und möchte Dir schon im Voraus herzlich dafür danken. Dein Blog ist wirklich motivierend und spannend zu lesen und die ETF-Datenbank halte ich für die reinste Goldgrube. Mach weiter so! :)

        Viele Grüße
        Tobi (2/2)

        Löschen
      3. Die Antwort auf die Frage, ob man nun Geld in einer großen Komplettinvestition umschichten sollte oder lieber kleinere regelmäßige Anspar-Tranchen fährt, liegt eigentlich in der (persönlichen!) Meinung über die zukünftige Marktentwicklung begründet.

        a) Wer glaubt, der Markt wird jetzt noch lange weiter steigen, der würde eine große Einzelinvestition benutzen, um sofort davon noch viel Rendite mitzunehmen. Wenn man damit recht hat, mag das auch funktionieren, und wenn nicht - tja, ich würds grad auch keinem empfehlen.

        b) Wer keine besondere Marktmeinung abgeben kann/will (bzw. glaubt das es erstmal seitwärts läuft), der fährt mit konstanten kleinen Ratenkäufen sicherlich entspannter. Anstatt irgendwelcher Timing-Versuche die auch schiefgehen können legt man einmal eine Summe fest mit der man sich wohlfühlt und einen Zeitraum an dem gekauft wird egal wie die Kurse grad stehen. Diszipliniert durchgehalten kriegt man so über die Jahre einen anständigen gemittelten Kurs raus. Ich persönlich zB. 3000€ pro Quartal rein (also quasi 1000 pro Monat) und kaufe damit bei meinen niedrigsten Werten zu (also gleich automatisches Rebalancing).

        c) Achja und wem das alles grad zu unheimlich ist und glaubt das morgen der große Crash kommt, der sollte natürlich eher garnicht investieren - wer greift ja auch freiwillig ins fallende Messer ? Hier ists quasi wie im Punkt (a), wenn man mit seiner Voraussage Recht hat steht man sicher besser da, aber erst hinterher ist man schlauer.

        Man kann sich übrigens auch mit derivativen Strategien gegen gewisse Kursentwicklungen absichern. Wenn du schon etwas Trading betrieben hast, ist dir das ja nicht so fremd sicherlich.

        Ich würde vor einem Verkauf der bisherigen Fonds auch mal checken wie gut die überhaupt gelaufen sind ? Also jetzt im Vergleich zu ihren jeweiligen Index-Benchmarks bzw ETFs der Kategorie ? Wenn die Fonds gar besser gelaufen sind (also mehr Plus in Bullenphasen, weniger Minus in Bärenphasen) als die Alternativen, warum wechseln ? Ausser natürlich du willst jetzt verstärkt auf die Ausschüttungsstrategie setzen und die Fonds bringen da zuwenig.

        Löschen
    8. Hi

      Wo siehst du denn bei dem Musterdepot von comdirect die Dividenden die ausgezahlt wurden?

      Viele Grüße

      AntwortenLöschen
      Antworten
      1. Unter dem Muster-Depot befindet sich ein Säulendiagramm. Der gesamte grüne Bereich sind die gesamten Ausschüttungen seit Juli 2011. Der hellgrüne Bereich zeigt den Anteil der wieder reinvestierten Dividendenausschüttungen.

        Wer es noch genauer wissen möchte und nicht die Zeit hat, selbst zu recherchieren, für den stehen weiter unten die Ausschüttungsdaten von derzeit 30 ETFs als Excel-Datei zur Verfügung. Mit enthalten sind dort auch sämtliche ETFs, die im Muster-Depot aufgeführt sind.

        Viele Grüße
        Lars

        Löschen
      2. Ich meine, ob im comdirect Musterdepot die Dividenden angezeigt werden oder hast du die Dividendenauszahlungen selbst zusammengerechnet? Weil ich hab auch ein paar Musterdepots bei comdirect. Habe da aber noch keine Funktion entdeckt, die mir die gezahlten Dividenden meiner einzelnen Position angezeigt hat.

        Löschen
      3. Nein, eine solche Funktion habe ich bei comdirect oder auch anderen Banken bislang noch nicht entdeckt. Wenn man die Titel nicht selbst im richtigen Depot hat, muss man recherchieren.

        VG
        Lars

        Löschen
    9. Wieso fallen die Aktien ETFs, wenn die Indizes steigen über die letzten Wochen/Tage? Irgendwas ist da faul an den Dingern.

      AntwortenLöschen
    10. ETFs, die in US-Dollar gehandelt werden verlieren in Euro derzeit teilweise an Wert, weil der Euro gerade eine Rally gegenüber dem US-Dollar hinlegt.

      Das war im letzten Jahr bis zum Spätsommer umgekehrt der Fall. Damals sind einige ETFs teils gestiegen, obwohl die Aktienkurse gefallen sind.

      VG
      Lars

      AntwortenLöschen
      Antworten
      1. Der ETF von ETFLAB Daxplus Maximum Dividend hat kein Währungsrisiko. Der war im Jahr 2011 bei knapp 94 Euro und jetzt ist er bei 75. Trotz Dividendenausschüttungen erscheint mir das nicht plausibel. Die Indizes haben die 2011 Höchstände längst hinter sich gelassen.

        Löschen
      2. Der Index des ETFLAB Daxplus ist kein Performanceindex, d.h. für 2011 und 2011 müssten noch jeweils 7-8% Dividenden-Rendite hinzugerechnet werden. DAX und MDAX, die jetzt auch gut gelaufen sind, sind Performanceindizes, die Dividenden bleiben im Index.


        Zudem gehören zu den guten Dividendenzahlern auch die Deutsche Telekom und E.ON sowie RWE. Alle drei recht hoch im ETF gelisteten Titel befinden sich in einem Abwärtstrend - ich schrieb darüber ja hier im Blog.

        Hier geht es in erster Linie um eine hohe Ausschüttung, wenn in erster Linie ein Kursanstieg bei Deutschen Indizes gewünscht ist, dann bietet sich eher der DivDAX oder ETFs vom DAX oder MDAX an. Auf der Seite Ausschüttungsquoten von ETFs ist der DivDAX ja ebenfalls aufgeführt.

        VG
        Lars

        Löschen
    11. Hallo Lars,
      wie behandelt Du eigentlich das Problem der Doppelbesteuerung bei ausländischen Zwischenthesauriern wie dem genannten iShares High Yield Fonds?
      Kennst du gute ETF Alternativen, viel. Vollthesaurierer oder mit Domizil in Dtld?

      Danke für die tolle Aufbereitung!

      AntwortenLöschen
      Antworten
      1. In Steuerangelegenheiten bin ich kein Fachmann. Alles, was einem steuerlich nicht klar ist, sollte man einem Steuerberater überlassen.

        Ich würde kein langfristiges Investment in erster Linie von Steuerfragen abhängig machen. Steuergesetze können sich auch schnell ändern.

        Mögliche ETF Alternativen recherchiere ich in den nächsten Tagen.

        VG
        Lars

        Löschen
    12. Hallo Lars,

      ich möchte nur anmerken, dass deine Renditevergleiche mit den Indizes nicht geeignet sind für eine objektive Betrachtung. Der Vergleich zu einem bestimmten Zeitpunkt ist immer problematisch, da dadurch bestimmte Produkte besser oder schlechter gestellt werden. Das sieht man sehr schön am DAX. Wäre dein Startpunkt der 1.9.2011, hätte der DAX seitdem von 5.730,63 auf heute 7662,91 (22.2.2013) zugelegt. Dies entspricht einer Gesamtrendite von ~33,7%.
      Du siehst, dass schon eine kleine Verschiebung des Startzeitpunkts ein komplett anderes Bild ergibt. Das ist überhaupt das trügerische an Chartvergleichen. Daher ist es immer besser, die Renditen auf Zeiträume anzugeben, zum Beispiel jährlich aufgelistet.

      Gruß,
      Peter

      AntwortenLöschen
      Antworten
      1. Hallo Peter,

        vielen Dank für Deine Anmerkung. In der Tat könnte man entweder andere Zeiträume oder feste gleitende Jahre zur Betrachtung wählen.

        Der Zeitpunkt 01.07.2011 ist Zufall und unter der anschließenden kräftigen Korrektur hatten alle Investments zu leiden, die Aktien im Portfolio hatten. Ein etwas späterer Zeitpunkt hätte somit nicht nur für den DAX, sondern auch für das High Yield/Dividend Depot eine wesentlich bessere Performance zur Folge gehabt.

        Insofern ist der zufällige Zeitpunkt fast egal, weil sich die anfänglichen Unterschiede langfristig ausgleichen.

        VG
        Lars

        Löschen
      2. Hallo Lars,

        das stimmt so nicht, da dein Musterdepot neben Aktien eine Menge Anleihen enthält. Nur Aktien sind besonders stark gefallen und der Vergleich zu den Aktienindizes würde wesentlich schlechter aussehen.
        Ein Vergleich mit Aktienindizes ist durch deinen Aktien/Anleihen-Mix sowieso wenig sinnvoll.
        Vergleich mal mit einem Mix 50/50 aus DAX und RexP und du wirst überrascht sein, wie viel Rendite diese Kombination bei geringer Volalität bringt.

        Löschen
      3. Mit dem Muster-Depot möchte ich zeigen, dass eine stabile Ausschüttungs-Rendite möglich ist, ohne zuviel Risiko einzugehen. Die Vergleiche mit DAX, Gold und anderen Einzel-ETFs sind kein wirklicher Wettbewerb um Platz 1, sondern dient eher Vergleichszwecken, ob sich der Aufwand überhaupt lohnt.

        Als Startdatum hatte ich - willkürlich den 01.07.11 festgelegt, es hätte auch der 01.04. oder 01.10. oder sonst wann sein können.

        Aber als Anregung zukünftig einen richtigen Wettbewerb zu starten, lasse ich mir mal durch den Kopf gehen :-)

        VG
        Lars

        Löschen
      4. Also für ein Depot "ohne viel Risiko" hast du ganz schön viel HY-Vehikel im Depot. ;-)
        Hast du mal die Vola und das Sharp Ratio berechnet?

        Ich reite gerne auf solchen Angaben rum, weil ich bisher nicht erkenne, dass das HY-Depot eine Outperformance gegenüber einem Standard-Weltportfolios liefert. Und dazu hole ich mir noch eine hohe Vola ins Haus.

        Und wie bereits erwähnt, für einen Vergleiche bitte rollierende Renditen über feste Zeiträume. 2012 ist ja bereits rum, damit kannst ja schon mal beginnen ;-)

        Ansonsten entsteht gerade für Neulinge der Eindruck, dass dies die bombensichere Anlage ist, ohne auch nur die Hintergründe zu verstehen.
        Derzeit ist zum Beispiel nicht unbedingt der beste Zeitpunkt in Anleihen zu investieren. Denn wenn der Zinssatz auch nur um 1% steigt wird es bereits einen herben Abschlag geben.

        Löschen
      5. Die Vorschläge nehme ich auf jeden Fall auf meine ToDo. Allerdings muss ich erst noch prüfen, in welcher Form diese zu anderen Vorschlägen zum Depot passen.

        Dass das High Yield/Dividend Depot eine "bombensichere Anlage" ist, habe ich nicht behauptet. Zu nahezu allen ETFs gibt es entsprechend verlinkte Beiträge, bei denen ich auf das Risiko hinweise.

        Wenn ich schreibe "ohne allzuviel Risiko einzugehen" ist es wirklich so gemeint. Denn hier weise ich immer wieder daraufhin langfristig zu investieren. Da wir hier von ETFs mit mehreren Dutzend Wertpapieren sprechen, ist das Verlustrisiko langfristig meiner Einschätzung nach nicht so furchtbar hoch.

        Zum Zinssatz. Jede Anlage hat Risiken, die Anleihen diese, dass die Leitzinsen irgendwann einmal wieder steigen. Von steigenden Leitzinsen sprechen viele bereits seit der Finanzkrise, das sind jetzt vier Jahre. Eine Absicherung gegen Risiken ist eine gute Diversifizierung, die u.a. im Beitrag Beispiel einer Asset Allocation mit Schwerpunkt passives Einkommen zu erzielen besprochen wurde.

        VG
        Lars

        Löschen
    13. US66537H1059 wird noch ab dieser Woche über jede Bank an der Berliner Börse handelbar sein.
      LG

      Stefan Stulle

      AntwortenLöschen
      Antworten
      1. Das hört sich gut an. Woher stammt die Information? Offenbar konnte man die beiden
        Multi-Asset-ETFs bislang in Deutschland nicht erwerben.

        Löschen
    14. Von mir, ich habe den Handel an der Börse beantragt. Angerufen, Börse Berlin fragt Makler, Makler beantragt Handelszulassung, Handel startet, falls alles gut geht am Freitag. Auf die einfachsten Sachen kommt man manchmal nicht.
      Mit freundlichen Grüßen
      Stefan Stulle

      AntwortenLöschen
    15. Seit Montag in D. handelbar. Ihre Order bitte

      Mit freundlichen Grüßen

      Stefan Stulle

      AntwortenLöschen
      Antworten
      1. Super, danke! Gibt es einen bestimmten Ansprechpartner oder haben Sie die Anfrage dort allgemein gestellt?

        Das wäre auch für andere Wertpapiere interessant, obwohl diese von Deutschland aus im Ausland handelbar sind.
        Die gestellten Kurse sind in Deutschland oft etwas schlechter als z.B. an der sehr liquiden New Yorker Börse. Aber möglicherweise lassen sich damit die deutlich höheren Gebühren einsparen. Muss man im Einzelfall durchrechnen.

        Löschen
      2. Generell kann bei mehreren Interessenten die Listung beantragt werden. Wie man sehen kann, will in D. die Anteile des ETF niemand ordern.

        Löschen
    16. Guten Abend! Ich habe nach eingen Fehlversuchen mit Bankberatern mein Depot auf ETFs und Aktien umgestellt und habe nun auch einen positiven Cash Flow. Meine Frage: Einige dieser renditestarken ETFs haben ein kleines Fondsvolumen und einige sind auch recht jung. Meinem Bauchgefühl folgend habe ich mir ETFs ausgesucht, die mindesten drei Jahre am Markt sind, voll replizieren und derren Volumen größer 300 Mio.EUR ist. Was sagen Sie dazu?
      Gruß Manfred

      AntwortenLöschen
      Antworten
      1. Es kann für den Anfang nicht schaden, auf ETFs zu setzen, die ein größeres Volumen aufweisen und bereits länger am Markt sind. In der Artikelserie Was ist ein ETF? erfahren Sie weitere interessante Informationen zu ETFs.

        VG
        Lars

        Löschen
    17. US66537H1059 ist der einzige Wert meines ETF-Depots, der trotz Rausrechnung der Dividenden im Minus ist. So richtig überzeugend ist der nicht.

      AntwortenLöschen
      Antworten
      1. Nicht so ungeduldig, er hat ja auch Wertpapiere von verschiedenen Anlageklassen aus dem Emerging Markets im Depot. Die hatten in den letzten Monaten ziemlich gelitten.
        Die Ausschüttungsrendite liegt bislang in diesem Jahr um 7,5%. Kamen die Dividendenzahlungen regelmäßig und ohne Schätzungssteuer (Strafsteuer) im Depot an?

        Löschen
    18. Guten Tag eine sehr interessante Seite haben Sie aufgebaut. Seit längerer Zeit beschäftige ich mich mit dem langsamen Aufbau eines Dividendendepots incl Reinvestment.

      Ich selber bin noch relativ jung und sichere momentan mein Depot nicht ab, weil es noch relatv klein ist und ich es mir momentan leisten könnnte bei einer starken Krise nachzukaufen.

      Allerdings beschäftigt mich trotzdem die Frage wie man ein Dividendendepot am besten absichert, mit Optonen , Stop Loss oder anderen Arten. Den früher oder später ist man entweder zu alt um eine große Krise auszusitzen oder wenn man von den Dividenden ein Teil seines Lebensunterhalts bereits finanziert.

      Haben Sie ggfs. Ideen Vorschläge ab wann und wie man sich am besten absichern sollte?

      AntwortenLöschen
      Antworten
      1. Als jemand, der es vorrangig auf das Dividendeneinkommen abgesehen hat, sind "Absicherungen" erst mal nicht so wichtig - die Dividenden schwanken nicht so stark wie die Kurse.

        Stoplosse als Kapitalschutz bis zu einer bestimmten Grenze sind simpel und effektiv, Probleme gibt es aber immer bei der Wahl des idealen Abstandes. Zu eng am Kurs wird man nur allzuoft von normaler Marktvolatilität ausgestoppt, und je weiter weg vom Kurs umso mehr verlieren sie ihre Schutzwirkung wenn man sie dann mal wirklich braucht.

        Ähnlich problematisch Optionen und Shorts etc. Generell ist es immer so das man ein paar Prozente Rendite mehr oder weniger für die Absicherung opfern muss, je nachdem wie komplett man den Schutz haben will. Ich würde sagen, die beste "Absicherung" (weil leicht verständlich und einfach zu handhaben) für den normalen, langfristigen(!) privaten Kleinanleger ist ein ordentlich diversifiziertes Depot mit verschiedenen Assetklassen, dass regelmäßig bespart und rebalanciert wird.

        Wenn Sie es sich "momentan leisten können, in einer Krise nachzukaufen", dann machen Sie auch genau das! Erst später, wenn sie (hoffentlich) schon ein wesentliches Vermögen aufgebaut haben und dann vor allem auf Kapitalerhalt und -Entnahme bedacht sind, sollten Sie eben kontrolliert in die Anlageklassen umschichten, die von Haus aus weniger schwankungsanfällig sind.

        Löschen
    19. Freut mich, dass Sie sich als junger Mensch bereits Gedanken über Dividendendepots machen. Da haben Sie noch jede Menge Zeit.

      Ein gut diversifiziertes Depot braucht eigentlich nicht separat abgesichert werden. Es hängt natürlich auch von der Frage ab, ob man das investiert Geld irgendwann einmal wieder aus dem Markt herausholen möchte oder darauf setzt, die Dividendenerträge zum zum Ruhestand zu kassieren. Vielleicht helfen folgende Artikel schon weiter.

      - Beispiel einer Asset Allocation
      - Strategische oder taktische Asset Allocation?
      - "Buy and hold" oder Rebalancing?

      AntwortenLöschen
    20. Hallo! Im Beitrag ist ein Tortendiagramm der Verteilung der Anlageklassen gezeigt. Kann ich dieses bei der comdirect erstellen oder gibt es ein extra Tool? Danke für eine Antwort!

      AntwortenLöschen
      Antworten
      1. Das ist eher Excel.
        Solche Tabellen kann man selber basteln, das Blog bietet aber auch eine käufliche Vorlage

        Löschen
    21. BHP plant einen Teil seiner Unternehmungen auszugliedern und an der Börse zu platzieren. Dies soll auf der Hauptversammlung am 6. Mai geschehen.

      http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Rentabilitaet-im-Blick-BHP-Billiton-Warum-der-Umsatz-halbiert-werden-soll-4252777

      Was würde dies für das Dividendendepo bedeuten?
      Werden beide Titel beibehalten, die neue AG (South32) veräußert oder sogar beide Titel abgestoßen?

      AntwortenLöschen
    22. Unter anderem Dank des schwachen Euro ist die Ausschüttungsrendite des Muster-Depots wieder auf 6,2 % p.a. angestiegen. Mehr dazu in der kommenden Newsletterausgabe.

      AntwortenLöschen
    23. Achja, nochmal zum Thema "doppelt gemoppelt"

      "Der iShares Stoxx Global Select Dividend 100 beinhaltet die Unternehmen aus dem Stoxx Europe Select Dividend 30 Index, dem Stoxx North America Select Dividend 40 Index und dem Stoxx Asia/Pacific Select Dividend 30 Index."

      Wer also den Global 100 schon hat, sollte überlegen welchen Mehrwert es wirklich nutzt, sich dazu noch die Euro und AsPac ETFs mit ins Depot zu holen - sind dann eh nur genau die gleichen Unternehmen drin, die man dann quasi doppelt übergewichtet.
      Das kann man ja machen, als aktiver Eingriff wenn man sich von einer bestimmten Region mehr Chancen verspricht, aber es weicht schon etwas von der "reinen" passiven Lehre ab, die sich ja die Dividendenrendite holt egal wo sie grad zufällig herkommen soll. Ebenfalls ist ja generell zu beachten das globale ETFs meist von Haus aus schon sehr US-lastig sind (weil eben die Weltwirtschaft halt noch sehr us-lastig ist), und da geben dann auch wieder nur die selben Schwergewichte den kursbestimmenden Ton an die auch bei speziellen US-ETFs dann den Großteil des Portfolios ausmachen.

      Überhaupt ist es wichtig, finde ich, sein Portfolio mal wirklich auf Überschneidungen und Redundanzen hin zu überprüfen. Sonst glaubt man einfach nur, man sei schon "diversifiziert" genug weil man sich ja tausend verschiedene ETFs ins Depot holt - tja aber wenn die am Ende alle einfach nur hpts meistens eh nur alle die gleichen Unternehmen im Gepäck haben, ist das Pustekuchen. Am Ende verdienen dann nur die Fondsanbieter und Broker durch mehr Gebühren und Transaktionen dadurch. Ich wette gar, irgendwo da draussen gibts sicher noch Leute die glauben "ich bin doch diversifiziert, ich hab den Global 100 von iShares UND von db-x im Depot!"...

      Also entweder gleich trennen in nur regionale ETFs, und dann keinen "globalen" noch dazu, oder eben wenn man schon global-komplette nimmt, darauf achten dass die sinnlosen Überschneidungen nicht allzugroß sind. Den Global 100 zum Beispiel mit dem GlobalX Superdividend zu kombinieren ist ja noch ok, da gibt es genügend Unterschiede in der Zusammensetzung die das rechtfertigen.Oder ETFs die global dann eben in anderen Assetklassen mit unterwegs sind (Bonds, Reits, MLPs, etc)

      AntwortenLöschen
    24. Ein Beitrag, den ich zur Motivation schon oft gelesen und immer wieder herausgesucht habe. Eine Frage jedoch: Handelt es sich bei der gesamten Ausschüttungsrendite, die oben erwähnt wird, um brutto oder netto? Sind also Steuern schon abgerechnet?

      AntwortenLöschen
      Antworten
      1. Die Renditen werden, wie üblicherweise, natürlich in Brutto angegeben. Die individuelle Steuersituation kann ja, je nachdem, unterschiedlich sein.

        Löschen
    25. Aktuell ist leider ein weiterer Angriff auf Sparer geplant. Die geplante Investmentsteuerreform. Diese würde auch ETF betreffen.

      AntwortenLöschen
      Antworten
      1. Von den Plänen habe ich ebenfalls gehört bzw. gelesen. Aber bislang konnte ich die Auswirkungen noch nicht genug abschätzen, um darüber zu berichten. Sobald eine Entscheidung getroffen wurde - es sind bislang ja noch Pläne - werde ich hier berichten.

        Grundsätzlich hatte ich vor rund 1,5 Jahren bereits in diesem Artikel Wie weit dürfte die Kapitalertragsteuer zukünftig ansteigen? vermutet, dass man für die Zukunft mit höherer Besteuerung von Kapitalerträgen rechnen muss. Schon alleine aus demographischen Gründen und weil sich noch immer zuwenig Menschen mit Kapitalanlagen beschäftigen. Da dürfte der Politik nicht viel Gegenwehr entgegenschlagen.
        Wenn es sein muss, geht die Politik übrigens auch an Immobilienvermögen heran.

        Wie dem auch sei, für die eigene Planung sollte eine höhere Besteuerung als heute einkalkuliert werden, dann werden die Vorteile von Kapitalanlagen noch immer deutlich mehr Vorteile haben.

        Löschen
    26. Hallo Herr Hattwig,

      als Anfänger in Sachen Kapitalanlagen informiere ich mich über den bestmöglichen Einstieg. Beim Lesen dieses Beitrags und der regelmäßigen Updates zum High Yield Depot frage ich mich, wieso nicht einfach Ihr hier beschriebenes Depot nachbauen? Der Erfolg stellt sich ja bei Ihnen ein und es ist häufig eine valide Strategie sich als Neuling an erfahrenen Menschen zu orientieren.

      Sehen Sie dies als sinnvollen Einstieg an oder würden Sie davon abraten?

      Viele Grüße,
      Simon

      AntwortenLöschen
      Antworten
      1. Naja, was "sinnvoll" ist unterscheidet sich ja immer von Mensch zu Mensch (seinen Möglichkeiten, seinen Ansprüchen, etc.) - das Musterdepot ist dabei weniger als direkte Vorlage, die jeder 1zu1 so übernehmen soll, gedacht - sondern eher als "Proof of Concept" in der eine (unter vielen) Asset-Allokationen zur passiven Einkommenserzielung beispielhaft demonstriert wird. Also nirgendwo wird behauptet, das wäre schon das "perfekte" Depot das als nonplusultra nicht verbessert werden könnte, im Gegenteil gibt es immer was individuell anzupassen.

        Zum Anfang muss man sich halt auch seine eigenen Gedanken dazu machen, damit das Investieren langfristig funktioniert. Für das nötige Theorie-Fundament sollte man zum Beispiel folgende grundlegenden Hintergründe verinnerlicht haben:
        - allgemeines Wissen über passives Buy&Hold-Investieren mit ETFs (also was diese Vokabeln überhaupt bedeuten, und warum man das so macht).
        - wems dabei besonders um passives Einkommen durch Ausschüttungen geht sollte eben noch über die Eigenschaften und Unterschiede dieser Strategie ggü dem Standard-"Breitmarkt" Ansatz bescheid wissen, um die Entscheidung darüber auch bewußter treffen zu können.
        - dann gehts weiter mit a) der generellen Aufteilung der Assetklassen (zB nach eigener Schwankungstoleranz etc. denn es wird auch immer wieder mal "runter gehen") und b) die Auswahl der geeignetsten Produkte um diese Assetklassen konkret zu bevölkern. Das heißt man muss in der Lage sein unterscheiden zu können warum ein ETF X "besser" für einen ist als ein anderer ETF Y (damit man ihn auch so begründet lange halten kann).

        Das ist jetzt alles nicht besonders schwer oder superkompliziert, aber ein fachfremder Neuling sollte schonmal etwas Zeit mitbringen, diese "gedankliche Vorarbeit" auch leisten zu können. Keine Sorge, heutzutage bekommt man im Internet (zB auf Finanzblogs ;-) schon gute und leichtverständliche Infos darüber in zahlreichen Artikel-Einsteigerserien. Wer's lieber gebündelt haben möchte kann auch entsprechende Bücher zum Thema kaufen.
        Mit diesem Wissen ist man jedenfalls dann befähigt, sich sein eigenes Depot zusammenzubauen, was auch eher zu einem passt als ein evtl zu unreflektiert übernommenes allgemeines Musterdepot. :-)

        Löschen
    27. Hallo Hr. Hattwig,
      was macht man wenn ein Aristokrat durch Kurssteigerung die Dividenden der nächsten 10 Jahre auf einen Rutsch einspielen würde ?
      Verkaufen und den nächsten von der Wunschliste kaufen oder Aussitzen ?
      Was meinen die Mitlesenden ?
      Danke und Gruß

      AntwortenLöschen
      Antworten
      1. Es hängt davon ab was Sie mit dem Aktien-Investment bezwecken. Die Dividendenausschüttung als ein Teil des erzielten Gewinns ist bei profitablen Unternehmen ja lediglich ein Ausdruck, dass es dem Unternehmen gut geht. Auf der einen Seite könnte ein gut laufendes Unternehmen in den nächsten Jahren noch einmal den bisher erzielten Kursgewinn erreichen + Dividendenzahlung.

        Falls Sie andererseits jetzt der Meinung sind das Unternehmen ist derart überteuert, dass es ab sofort fast nur noch abwärts gehen kann, dann bietet sich ein Verkauf und Gewinnmitnahme an. Die Frage, wohin anschließend mit dem Geld sollten Sie aber vor dem Verkauf für sich klären. ;-)

        Löschen

    Bitte kein Spam und beleidigende Äußerungen!